Canon EOS 60D

September 3, 2010

Canon hat unlängst den Nachfolger der EOS50d vorgestellt. Die 60d hat 18 Megapixel, 5,3 Frames per Second, ISO bis 12,800. Full HD Videos (1080p) macht die Kamera natürlich auch.

Bericht auf Kurier

Windows Phone 7 ist fertig

September 2, 2010

Wie auf dem Blog des Windows Phone 7 Teams heute verlautbart wurde - ist die software heute offiziell freigegeben worden. In Microsoft Sprache heißt das "Released to Manufacturing". Früher bedeutete das, das man begann die Sofware auf Datenträger zu pressen. Die Software ist damit offiziell fertiggestellt und wurde mit heutigem Tage den Hardware Herstellern (Samsung, HTC, LG, ...) übergeben um sie in ihre Geräte zu integrieren. Der nächste Schritt ist dann der offizielle Launch - bei dem die Geräte dann auch über die Mobilfunkanbieter gekauft werden können.

Link zum Windows Team Blog

Microsoft hat am 23. Juli bekannt gegeben ein Lizenzagreement für die ARM Prozessoren abgeschlossen zu haben. Bei dem Agreement handelt es sich um die zukünftige Möglichkeit auch ARM Prozessormicrocode modifizieren zu dürfen. Damit bestünde die Möglichkeit angepasste Prozessoren für eigene Geräte zu entwickeln. Im Netz häufen sich die Spekulationen ob dieses Lizenzagreement wohl für PocketPC oder XBOX oder andere Geräten (z.B. Tablets) von Microsoft - oder auch allen dreien. Es wird auf jeden Fall spannend welche Auswirkungen dieses Lizenzagreement in Zkunft zeigen wird.

Atikel auf eWeek

Auf Engadget findet man einen kurzbericht über das Samsung Cetus i917 mit Windows Phone 7 sowie das LG C900 mit seitlich ausschiebbarer Tastatur die als Prototyp an AT&T gingen. Voraussichtlich werden beide Geräte rechtzeigit für das Weihnachtsgeschäft in den Regalen, bzw. bei den Mobilfunkanbietern landen.

 

Intel kauf McAffee

August 19, 2010

Wie ich gerade auf der Futurezone gelesen habe, hat Intel den Antivirus Spezialisten McAffee gekauft. Diese Nachricht finde ich spannend, da Antivirus eigentlich so gar nicht zum Chip Business passt. Wird abzuwarten sein, was Intel hier im Schilde führt und wie sich die Sache entwickeln wird.

Artikel auf der Futurzone

Windows Phone 7 Series

März 7, 2010

Wer sich einen Eindruck der nächsten Generation von PocketPC's/Smartphones von Microsoft machen möchte, der kann das jetzt unter

http://www.windowsphone7series.com/

Microsoft ist schon sehr lange Zeit auf dem Gebiet der inteligenten kleinen Begleiter unterwegs. Windows Mobile hat sich seinerzeit gegen Rivalen wie den Palm oder Symbian durchgesetzt. Leider hat man in den letzten Jahren die Überführ in die Neuzeit versäumt. Eine Bedienung mit Stift scheint mittlerweilen mehr als antiquiert. Die Benutzeroberfläche die auf Stiftbedienung ausgelegt war, wurde von verschiedenen Herstellern an die Fingerbedienung angepasst. Damit ergaben sich zwei Probleme:

  1. Die neuen Benutzeroberflächen sahen alle anders aus - Jeder hersteller machte seine eigene Oberfläche
  2. Die Fingerbedienung funktionierte zwar oberflächlich - aber sobald man tiefer in die Struktur eindrang kamen die "alten" für Stift ausgelegeten Bedieneroberflächen wieder zutage.

Diese Unzulänglichkeiten öffneten den Mitbewerbern wie dem Iphone und Android Tür und Tor. Wie die neue Oberfläche von Windows Phone aussehen wird (ja PocketPC ist tot, Windows Mobile ist tot, die Geräte heißen jetzt Windows Phone) zeigt sich unter dem oben angeführten Link.

Notebook oder Netbook?

Februar 6, 2010

Ich bin beruflich sehr viel unterwegs. Es gibt bei mir einige Entscheidungskriterien für ein Notebook, die für mich sehr wichtig sind:

  • Das Notebook soll leicht und nicht allzu groß sein
  • Die Akkulaufzeit muss ausreichend sein (einige Stunden) – je länger desto besser
  • Connectivity (WLAN, UMTS Modem, LAN sind Mindestanforderungen

Die Rechenleistung ist nicht ganz so wichtig. Jedoch führe ich oft Voice oder Videoconferencen vom Notebook (Office Communicator, Live Meeting) – die doch einige Anforderung an den Prozessor des Notebooks stellen. Ein weiterer Faktor zählt für mich ebenfalls: Das Notebook soll halbwegs ansehentlich (stylish) sein.

Sony VGN T2XP

Ich hatte früher ein Sony VGN-T2XP – ein 10,6 Zoll Gerät mit Breitbildschirm und einem ULV Prozessor. Das Gerät war ausgezeichnet vom Design, klein, lange Akkulaufzeit. Ich war grundsätzlich sehr zufrieden. Das einzige Problem war Sony’s Support. Das Gerät wurde einmal defekt – der Lüfter des Gerätes wurde defekt und machte enormen Lärm. Eine Kleinigkeit also. Leider waren die Sony Partner nicht mehr in der Lage Garantiereparaturen auszuführen. Sony zwang die Kunden das Gerät zu Sony einzuschicken. Ich sendete das Gerät also an die Sony Garantieabwicklung. Nach zwei Wochen kam das Gerät wieder zurück. Das Gerät war zwar nicht repariert worden, aber man hatte die Festplatte getauscht – der Lüfter machte Krach wie eh und je. Also wurde das Gerät nochmals eingesendet. Der zweite Reparaturversuch klappte dann – allerdings war ich 3 Wochen ohne Notebook.

Babybook von ditech

Als nächstes Geräte kaufte ich mir ein Babybook von ditech. Das Gerät ist ein 12” Gerät – mit standard Intel Komponenten. Ein großer Vorteil dieses Notebooks ist der Preis – das Gerät kostete unter 1000 EUR in Vollausstattung (4GB Hauptspeicher, bester Prozessor, etc.). Ein Nachteil des Geräts war die Akkulaufzeit. Nur mit dem großen Akku konnte man ausreichend lang arbeiten, jedoch ist der große Akku doch etwas unhandlich. Dafür hatte das Notebook alle Leistungsmerkmale inklusive Firewire, Kamera, natürlich WLAN usw. Einzig hatte das Notebook kein UMTS Modem. Die Arbeit mit einem UMTS Stick ist etwas unhandlich. Sonst kann man das Gerät sehr empfehlen. Brobleme mit Treibern gibt es so gut wie gar nicht – da alles standard Intel Komponenten sind. Auch Reparatur oder sogar Aufrüstungen sind bei dem Gerät kein Problem. Der Support von ditech ist hervorragend.

Ein weiterer Vorteil von dem babybook ist dass es bei ditech über den Konfigurator maßgeschneidert konfiguriert werden kann. Man kann sich jede einzelne Komponente aussuchen.

Babybook von ditech http://www.ditech.at

Netbook ASUS EEE PC 901GO

Das nächste Gerät war ein ASUS EEE PC 901GO. Das Gerät wurde um damals 400 EUR verkauft – also deutich günstiger als das Babybook. Es ist klein, hat ein integriertes UMTS Modem, sehr leicht – hat eine lange Akkulaufzeit. Es gibt bei dem Gerät aber zwei Nachteile:

Die integrierte Solid State Disk (SSD) ist um Kosten zu sparen, so langsam dass man damit das Notebook vollständig einbremst. Man kann mit der mitgelieferten SSD mit dem Gerät nicht als vollständiges Notebook arbeiten. Feinerweise gibt es eine Reihe von Herstellern, die alternativen für den EEE PC anbieten. Dies Ersatz SSD’s haben allerdings auch ihren Preis. Die Aufrüstung kostete knapp nochmals 200 EUR. Mit dem Zusätzlichen Hauptspeicher, um auf 2GB zu kommen kostet das Gerät fast das gleiche wie ein Babybook, das jedoch um einiges Leistungsfähiger ist.

Ein Problem mit dem Gerät sind auch Voice oder Videokonferenzen, bei dem man an die Grenzen der Prozessorleistung des Atom Prozessors stößt. Die Qualität der Konferenzen leidet darunter teilweise.

Sony Vaio VGN-TT21WN

vaio-vgntt21Ich hatte mir ja nach meinen Erfahrungen mit dem Sony VGN T2XP geschworen nie wieder ein Gerät von Sony zu kaufen – Sony Notebooks sind sehr teuer – und die Erfahrung mit dem Service von Sony war mehr als ernüchternd.

Eines muss man Sony aber lassen, sie bauen tolle Geräte. Als ich mich nun auf die Suche nach einem optimalen Notebook für meine zwecke machte – stieß ich auf den Sony VAIO VGN-TT21WN. Die Serie war schon fast eingestellt – und ist nicht eine der neuesten von Sony.

Für meine Zwecke scheint dieses Gerät aber optimal. Es ist leicht (Es hat ein 11,1 Zoll Display) – etwas größer als das 9” Dispay des EEE PC 901, aber etwas kleiner als das ditech babybook. Ein guter Kompromiss also. Es ist leicht (1,32 kg) aber etwas schwerer als der EEE PC (1,14kg). Das Gerät hat ein sehr helles Display mit einer vernünftigen Auflösung (13666 x 768) im Gegensatz zu den 1024 x 600 beim EEE PC – die das Arbeiten mit z.B. Excel Tabellen zu einer Herausforderung machen.

Zusätzlich verfügt der Vaio über alles was das Herz begehrt

  • 4 GB Hauptspeicher
  • Firewire Anschluss
  • integrierter DVD Writer
  • Wireless LAN
  • GB Ethernet Anschluss
  • 2 x USB
  • HDMI Anschluss

Trotz all dieser Features ist das Gerät also nur um ein wenig schwerer als der EEE PC.

Die maximale Akkulaufzeit liegt bei etwas 6,5 Stunden (leerlauf ohne WLAN) – in echtbetrieb vermutlich so um die 5 Stunden – also in etwas gleich lang wie der EEE PC.

Ein weiterer Vorteil ist die sehr gute Tastatur des VAIO auf der man auch ganz normal schreiben kann.

Auch beim Preis ist das Gerät – dadurch dass es nicht mehr brandneu ist akzeptabel. Das Gerät hat um die 1.400 EUR gekostet (bedeutend günstiger als bei der Markteinführung um ca. 2.200 EUR). Bedanken möchte ich mich besonders in diesem Zusammenhang bei der Firma Rezara.de – für die sehr unkomplizierte Abwicklung des Einkaufs.

Das ist zwar deutlich mehr als der Barebone EEE PC – wenn man allerdings die Aufrüstungen dazurechnet, dann kommt man auch schon in die Nähe von 1000 EUR. Der Lieferumfang des VAIO ist allerdings mit integriertem DVD Laufwerk, etc. deutlich höher als der des EEE. Auch die Verarbeitung des Gerätes ist kein Vergleich. Der EEE PC sieht billig aus – der VAIO ist edel verarbeitet – Kohlefasergehäuse, ausgezeichnete Tastatur mit gutem Druckpunkt. Bleibt einzig zu hoffen das das Gerät nie defekt wird, damit man nicht wieder mit Sony’s Kundendienst bekanntschaft schließen muss.

Der Vaio wurde mit Windows VISTA geliefert. Die Neuinstallation mit Windows 7 64Bit erforderte allerdings einiges an Geduld. Es gibt zwar alle Treiber, diese zu finden (auf der Homepage von Sony sind sie nicht alle, bzw. nicht in neuester Version) in der richtigen Reihenfolge zu installieren erfordert einiges an Zeit und Beruhigungspillen (vor allem für das integrierte UMTS Modem von Option.

Für mich ist also der VGN-TT21WN das ideale Gerät. Es vereint alle meine Anforderungen in einem Gerät. Der VAIO ist ein echter Notebook (kein abgespeckter Netbook). Alle Applikationen laufen darauf zufriedenstellend, leicht, lange Akkulaufzeit, integriertes UMTS Modem, nur unwesentlich schwerer als das Netbook, dafür aber integriertes DVD Laufwerk, ausgezeichnetes Display und eine vernünftige Tastatur. Und beim Preis muss man sich überlegen, welche Zusatzanschaffungen man bei einem Netbook benötigt, um damit tatsächlich arbeiten zu können.

Testbericht auf MiniTechnet

Dect Wireless VoIP Telefon

Januar 31, 2010

Ich suche seit einiger Zeit nach einem Ersatz meiner “alten” DECT Telefone. Ich würde gerne meine VoIP Anbindung nutzen – das Telefon soll also zumindest SIP Accounts unterstützen und ich möchte mich im Haus (und eventuell Garten) frei bewegen können.

Es sollten auch mehrere Mobilteile für unterschiedliche Zimmer unterstützt werden (das Telefon läutet ja immer, wenn man es gerade nicht brauchen kann) – damit man ein Mobilteil in der Nähe hat, wenn es läutet.

Eine möglichkeit zur Registrierung mehrerer SIP Accounts sollte möglich sein, damit mehrere Personen im Haushalt auch ihre eigene Rufnummer zugeordnet bekommen können.

Auf meiner Suche nach entsprechenden Geräten habe ich festgestellt, dass WLAN zwar eine gute Idee als Ersatz für DECT ist, aber die Technologie offensichtlich bei Telefonen den Nachteil eines recht hohen Stromverbrauchs hat. Reviews geben diesen Geräten meist eine schlechte Review Note:

Siemens Gigaset SL75
Linksys WIP330 scheint vom Markt wieder verschwunden zu sein

Der Vorteil dieser Telefone ist jedoch, dass man sie z.B. auch auf Reisen einsetzen kann und von einem beiliebigen Hotspot aus – wie von zu Hause telefonieren kann.

Die alternative zu den WLAN Geräten sind die VoIP Telefone die DECT (Ditital Enhanced Cordless Telecommunications) als wireless Technologie nutzen. Diese Technologie ist von den handelsüblichen Festnetz Schnurlos Telefonen seit vielen Jahren bekannt.

Diese Geräte können nicht über Wireless LAN kommunizieren, sind daher für HotSpots unterwegs nicht geeignet. Die DECT Technologie scheint aber bei weitem weniger energie zu verbrauchen, daher sind die Handsets auch länger Einsatzbereit und müssen weniger oft auf die Ladeschale. Die Reichweite dieser Geräte beträgt in Räumen bis zu ca. 50 Meter. Im Freien bis zu 300 Meter. Vertreter dieser Gattung sind:

Snom M3
5d340e3135[1] Eine DECT/VoIP Telefonanlage, die bis zu 8 Handsets und 8 verschiedene SIP Accounts auf denen die Telefone registriert werden können. 3 (VoIP) Gespräche sind gleichzeitig möglich. Interne Gespräche von Mobilteil zu Mobilteil sind ebenfalls möglich. Die Akkulaufzeit des Gerätes beträgt 100 Sunden Standby, bzw. 20 Stunden Gesprächszeit.
Testbericht des SNOM M3

Siemens Gigaset S685 IP
S685IP_DISP_SIL_SYS_TR_en_220x279[1] Das Gerät ist ein Hybrid Gerät (VoIP + Festnetz). Das Siemens S685 IP unterstützt 6 SIP Accounts. 3 (2 VoIP, 1PSTN) gleichzeitige Gespräche können geführt werden. 180 Stunden Standby bzw. 10 Stunden Gesprächszeit sind mit einer Akkufüllung möglich. Das Gerät verfügt über eine Bluetooth Schnittstelle mit der Kontakte mit z.B. einem PC synchronisiert werden können, bzw. auch ein Headset angeschlossen werden kann. In Testberichten wird die Bluetooth Funktionalität aber wegen mangelnder Kompatiblität zwischen den Geräten kritisiert. Das Gigaset unterstützt auch bis zu 4 Basisstationen.
Beschreibung auf der Siemens Homepage

Microsoft hat im zweiten Quartal (Oktober - Dezember 2009) mehr Betriebssystemlizenzen verkauft als je in der Unternehmensgeschichte. Die Umsätze waren vor allem auf großen Zuspruch von Privatkunden im Weihnachtsgeschäft zurückzuführen. Windows 7 war ja rechtzeitig zum Weihnachsgeschäft erschienen. Auch Unternehmenskunden die wegen der schlechten Presse von Windows Vista sehr zurückhalten mit Upgrades waren begannen mit vorbereitungen für Roll outs. In Österreich allen voran die Raiffeisen Informatik mit ihrem Kunden Uniqa Versicherung, die in Österreich zu den sogenanten TAP Kunden zählten. Das TAP (Techncal Adoption Program) ist ein Programm bei denen die größten Firmenkunden noch während der Betaphase direkt vom Microsoft Produktteam in Redmond unterstützt werden.

http://www.microsoft.com/casestudies/Case_Study_Detail.aspx?casestudyid=4000005114

Falls jemand einen Sony Vaio mit integriertem UMTS Modem besitzt, und daruf gerne Windows 7 installieren möchte, wird er feststellen, dass auf der Sony Support Website keine Treiber für das Modem - bzw. keine Software angeboten wird.

Auf http://www.option.com/en/support/software-download/

kann man unter Angabe der IMEI Nummer (findet man am Boden des Laptops) die entsprechenden Treiber und Software herunterladen. Habe es soeben ausprobiert und es funktioniert sogar perfekt unter Windows 7 64-Bit