Heute gab es wieder einmal eine große Aufregung in der Netzcommunity als der Kurznachrichtendienst Twitter angekündigt hat, bestimmte Inhalte länderspezifisch zu blockieren. Twitter – wie auch andere Unternehmen sind natürlich gezwungen lokale Gesetze einzuhalten. So etwas den DMCA (Digital Millenium Copyright Act) in den USA. Bisher war das nur weltweit möglich. Ist Google aufgefordert worden, bestimmte Inhalte laut DMCA zu löschen, so musste das weltweit geschehen. Nach den neuen Maßnahmen wird dies aber nur noch in dem Land passieren, dessen Gesetzte der Tweet verletzt. Dies ist eigentlich eine Verbesserung zur bisherigen Praxis. Sind Benutzer damit unzufrieden, so müssen Sie sich an Ihre Regierungen wenden, die hier Twitter den Mund verbieten, nicht Twitter selbst.
Was ist ACTA?
Ein Kurzes Video, dass die Gefahren von ACTA veranschaulicht:
Raiffeisen Filialfinder auf Microsoft Surface
Die LieberLieber Software GmbH zeigt eine für die Raiffeisen Landesbank Niederösterreich entwickelte Filialfinder Applikation (RLBExplorer) auf Basis von Microsoft Surface (Samsung SUR40 Device).
Das SUR40 Device ist die zweite Generation der Microsoft Surface Geräten. Surface kann man sich wie ein zu groß geratenes iPad vorstellen. Das Gerät kann entweder als Tisch in Beratungssituationen oder als Wandgerät als Informationssystem verwendet werden.
Das Innenleben besteht aus einem “normalen” PC mit folgenden technischen Daten: einen AMD Athlon XII Dual-Core mit einer Radeon-HD6750M-Grafikkarte, 320 GByte SATA HDD und 4 GByte DDR3-Ram. Der Bildschirm hat eine Auflösung von 1.920 x 1.080. Getrieben wird das System von einem Windows 7 Professional Embedded. Spannend ist dass das gerät nicht nur 2 oder 4 Berühungen auf der Oberfläche gleichzeitig erkennt (wie bei Smartphones oder Tablets üblich) sondern gleich 50 (für die Verwendung von mehreren Personen gleichzeitig).
Verwendet wird das Gerät vor allem in Beratungssistuationen (z.B. Produktkonfguratoren) oder als interaktive Informationssysteme in verschiedensten Branchen. In der Finanzbranche setzt z.B. die Royal Bank of Canada, Barclays oder die Deutsche Bank bereits Microsoft Surface Devices ein.
ACTA wird diese Woche von Österreich unterzeichnet
Wie die Presse berichtet, wird das ACTA (Anti-Counterfeiting Trade Agreement) Abkommen heimlich diese Woche von Österreich unterzeichnet. ACTA will die Internetprovider für Urheberrechstverletzungen ihrer Benutzer stärker in die Pflicht nehmen.
Wenn man das überlegt, dann sollte man auch überlegen die ASFINAG für Räuber die die Autobahn zur Flucht verwenden stärker in die Plicht zu nehmen und natürlich auch die Post wenn sie Urheberrechtlich geschütztes Material in einem Paket oder Brief transportiert.
Der Vergleich hinkt? Warum, wenn die Post ein Paket aufreißt um hineinzusehen ob hier urheberrechtlich geschütztes Material transportiert wird – verstößt das gegen Österreichische Gesetzte (Briefgeheimnis und das verfassungsmäßig garantierte Recht auf Privatsphäre). Internet Provider sollen aber genau dazu verpflichtet werden?
Es geht hier nicht um den Schutz von Produktpiraterie. Dagegen gibt es jetzt schon ausreichend Gesetzte. Raubkopierer können auch jetzt schon verfolgt werden. (Und wie der Fall von Megaupload zeigt, wohl auch erfolgreich). Es geht darum, dass verfassungsmäßig garantierte Grundrechte auf den Schutz der Privatsphäre immer weiter ausgehöhlt werden – und von Providern Dinge gefordert werden, die sie aus guten Gründen gar nicht dürfen (in von ihren Kunden transportierte Inhalte hineinzusehen).
Von den USA ist man es ja schon gewohnt, dass in Grundrechte seit 9/11 massiv eingegriffen wird. Ich würde mir von unseren (Europäischen und Österreichischen) Politikern weniger vorauseilenden Gehorsam und nur ein klein wenig mehr Rückgrat wünschen. Ihre Wähler sitzen nämlich hier – in Österreich und sie sind hier um uns zu vertreten und nicht die Interessen anderer!
ÖBB Fahrplan für Windows Phone 7
Es gab einmal eine Fahrplanapp für Windows Phone 7. Die App sieht recht gut aus, und beinhaltete auch den Nahverkehr.
http://www.appsfuze.com/applications/windowsphone.planning/obb-fahrplan,14054
Leider scheint das der ÖBB nicht gefallen zu haben, denn der Hersteller musste die Applikation wieder zurückziehen:
http://www.xlold.at/viewtopic.php?f=5&t=12
weil die ÖBB hat ja eine eigene App (Scotty). Diese ist aber leider nicht für Windows Phone verfügbar (sondern nur für das nicht mehr aktuelle Windows Mobile). Ich halte das schon für ein wenig schräg. Wenn man schon nicht in der Lage ist aktuelle Software anzubieten, dann sollte man doch froh darüber sein, wenn das jemand anderer übernimmt?
#ÖBB #Fail
Parkschein AT (Handyparken für Windows Phone)
Für alle die immer jammern, dass es keine Parkschein App für Windows Phone gibt. Doch es gibt sie – und das schon seit einiger Zeit. Diese App wird zwar nicht von HANDY Parken zur Verfügung gestellt – ist aber dennoch gratis. Und man kann damit noch bequemer den elektronischen Parkschein in den Städten Wien, Bregenz , Gleisdorf, Gmunden, Mödling, Stockerau, St. Pölten oder Wiennoch ausfüllen. Wenn man die Übermittlung der GPS Position erlaubt, muss man die Stadt nicht auswählen (das passiert automatisch) und man wählt einfach die Zahl der Minuten (10, 30, 60, 90, 120, 150 oder 180) aus. Es können auch mehrere Kennzeichen verwaltet werden. Das gewünschte Kennzeichen wird also aus der Liste ausgewählt. Es gibt natürlich auch die Option die hinterlegten SMS Nummern zu ändern, sowie eine Option für Firmenrechnungen.
Das ist eine App die ich auch regelmäßig verwende und sie ist wirklich recht praktisch und gut gelungen. Die App gibt es obwohl sie nur Österreich unterstützt nur in englischer Sprache – das tut aber der Verwendung wirklich keinen Abbruch.
Parkschein AT im Marketplace
ACTA–Spinnen die, die Römer?
Nachdem nun SOPA und PIPA vorübergehend auf Eis liegt gilt es sich einem anderen heißen Thema zuzuwenden: ACTA. Das Anti Counterfeiting Trade Agreement.
Es ist ein Mulilaterales Abkommen, das unter anderem zwischen der EU, den USA, Canada, Japan, der Schweiz und weiteren Staaten verhandelt wurde.
Es sieht vor, dass ein Internet Diensteprovider für die Handlungen seiner Kunden haftbar gemacht wird. Dieser Haftung kann sich der Diensteprovider nur entziehen, wenn er den gesamten Datenverkehr seiner Kunden überwacht.
Spinnen die denn schon vollständig? Es gibt einige Gesetze die genau das verbieten und aus gutem Grund. Es ist ja auch der Österreichischen Post verboten Briefe aufzureißen und darin enthaltene Straftaten anzuzeigen. Das nennt man Briefgeheimnis. Etwas ähnliches gibt es auch für die Telekommunikation. Das ist eines der Säulen auf die unsere westliche demokratische Gesellschaft aufbaut – der Schutz der Privatspähre.
Es kann nicht sein, dass man die ISP’s zu Hilfspolizisten machen möchte. Die ISP’s dürfen dann die eigenen Kunden bespitzeln und müssen dem Kunden sobald er eine Staftat begeht (also hier Copyrightetes Material verbreitet) den Zugang abdrehen? Das ganze erinnert mich an die Blockwarte im 3. Reich. Leben wir denn in einer westlichen Demokratie und sind Stolz darauf oder leben wir in einem Überwachungsstaat und ist uns alles egal?
Um es klar zu sagen: Es gibt jetzt schon Gesetze die Piraterie verbieten. Wenn jemand Copyrightetes Material im Internet verbreitet, kann jetzt schon dagegen vorgegangen werden. Aber: die ISP’s können nicht für die Handlung anderer haftbar gemacht werden. Ein ISP soll und darf nicht wissen, was seine Kunden auf der von ihm gemieteten Leitung machen. Das wäre so – als wenn man die ASFINAG dafür strafbar macht, dass ein Bankräuber die Autobahn benutzt – und man die ASFINAG nur aus der Haftung für das geklaute Geld entlässt, wenn Sie jeden kontrolliert, der die Autobahn benutzt.
Windows Phone 2013 fast gleichauf mit Apple iPhone
Glaubt man dem Marktforschungsinstitut IHS dann wird Microsofts Windows Phone Betriebssystem mit 15,3% vor allem durch den Neueintritt von Nokia in diesen Markt bis 2013 fast gleichauf mit Apple 17,3 liegen und dann 2014 endgültig gleichziehen. Android bleibt laut diesen Studien unangefochtener 1. mit fast 60% Marktanteil.
Test: Wireless Headset Plantronics Audio 995
Ich habe mir vor kurzem ein Plantronics Audio 995 Wireless Headset gekauft. Ziel ist es mit dem Headset sowohl vom Mediacenter PC aus Musik / Fernsehen zu hören, als auch mit dem Headset telefonieren zu können (SIP / Skype / MSN) – da mir der PC auch als Arbeitsplatz dient. Auch die Türsprechstelle kann damit mit dem PC “bedient” werden. Warum ein Wireless Headset? Der Mediacenter PC steht an der gegenüberliegenden Wand – und ein Kabel quer durch’s Wohnzimmer zu spannen schien nicht zweckmäßig.
Das Headset kommt in einer verschweißten Kunststoffverpackung. Ich mag diese Verpackungen nicht sonderlich – denn man kann sie nur recht schwer öffnen und wir verbrauchen ja sonst auch schon genug Kunststoff.
Nach dem Öffnen macht das Gerät von der Verarbeitung her einen sehr guten Eindruck. Es hat recht bequem sitzende Ohrpolster – und man kann das Headset auch wie von Kopfhörern gewohnt gut an die Kopfgröße/Form anpassen. Geliefert wird das Headset außer mit dem Headset selbst, mit einem Stick für die Wireless Kommunikation der an einem freien USB Port angesteckt wird, einem Kabel zum aufladen des Headsets über USB (man soll das Headset vor Gebrauch ca. 2-4 Stunden aufladen) und ein wenig Papier als Beschreibung. Für den Aufladevorgang empfiehlt es sich das Headset am USB Port anzustecken, wenn man es nicht benötigt, damit es immer aufgeladen ist wenn man es benötig. Das mitgelieferte USB Kabel ist relativ kurz – da es aber ein handelsüblicher Mini USB Stecker hat, kann man leicht ein vorhandenes längeres Kabel verwenden.
Die Inbetriebnahme gestaltet sich denkbar einfach. Man steckt den USB Stick an – schaltet das Headset ein – und schon kann man loslegen. Wenn man noch keinen Ton am Gerät hat, rauscht mein Headset derzeit ganz leicht. Es ist beim Hören von Musik nicht störend und fällt nur im “Leerlauf” auf. Musik klingt recht gut (ich hatte meine Zweifel wegen dem Wireless). Die Tonqualität im großen und ganzen ist also recht gut.
Bezüglich der Funk Verbindung ist mir aufgefallen, dass die Übertragung zum Headset manchmal scheinbar durch die Funkmaus gestört wird. Der USB Empfänger für die Funkmaus steckt derzeit aber auch genau neben dem Empfänger für das Headset. Nachdem ich den Empfänger für das Headset und die Funkmaus ein wenig weiter auseinandergesteckt habe, trat das Problem nicht mehr auf.
Auch das Telefonieren mittels des Headsets funktioniert sehr gut. Die Sprachqualität ist auch hier recht gut und auch für die Telefonie sehr gut verwendbar.
Ich kann persönlich das Plantronics Audio 995 Headset durchaus empfehlen. Zu haben isd das Headset um derzeit unter 60 EUR z.B. bei Amazon.
Forbes: 5 Gründe warum Windows Phone ein Erfolg wird
Das Magazin Forbes gibt 5 Gründe warum Microsoft Windows Phone heuer ein Erfolg wird:
- das User Interfarce von Windows Phone
- Weniger Probleme mit Patentstreitigkeiten
- Einheitlichkeit der Plattform
- Musikplayer ist integraler Bestandteil der Plattform
- XBOX Live Spiele Support

