Stoppt die Vorratsdatenspeicherung (#VDS)

Da es vor lauter Hiobsbotschaften (ACTA, SOPA) ein bisserl ruhiger um das Thema geworden ist. Die Bürgerinitiative gegen Vorratsdatenspeicherung hat mittlerweile über 45.000 Unterschriften sammeln können.

Dieses Gesetz wird keinen Schurken überführen helfen können, stellt aber die Bürger unter Generalverdacht und kostet die Konsumenten viel Geld in Form von höheren Gebühren. Zusätzlich ist es mit recht hoher Wahrscheinlichkeit Verfassungswidrig.

Wenn ich der Vorratsdatenspeicherung entgehen möchte, kaufe ich mir einfach ein Wertkartenhandy – oder Datenstick (damit ist die Verknüpfung zu einer bestimmten Person nicht möglich)  – oder setze mich ganz in den nächstgelegenen Mc Donalds oder Starbucks. Die WLAN Netzwerke dort arbeiten über NAT mit einer gemeinsamen IP Adresse – damit ist eine Verknüpfung einer Person zu einer bestimmten IP Adresse technisch unmöglich. Auch Skype zählt meiner Meinung nach nicht zu den Telefoniediensten – und da es keine Telefonnummer gibt, kann sie wohl auch nicht gespeichert werden? Was bringt also ein derartiges Gesetz wenn es von einem Schulkind umgangen werden kann? Vertrauen wir darauf dass alle Schurken doof sind?

http://www.zeichnemit.at

“Office 15” Technical Preview

Mit dem heutigen Tage ist die nächste Version von Microsoft Office (Codename “Office 15”) in die nächste Phase gegangen. “Office 15” wurde im Zuge einer Technical Preview Release an ausgewählte Kunden – unter strengen “non disclosure” Auflagen an ausgewählte Kunden verteilt um Kundenfeedback zu bekommen. Eine Anmeldung zum Programm ist nicht mehr möglich, da schon alle Plätze vergeben sind. Office 15 soll die erste Release sein, wo alle Offerings (on Premise und Clould Based) gleichzeitig verfügbar sein sollen. Bisher hinkten die Cloud Versionen immer deutlich zeitlich hinterher.

Ankündigung am Office Blog

Wem gehört eigentlich Facebook?

Wer es schon immer wissen wollten – wem Facebook gehört, dem Sei hier geholfen: Marc Zuckerberg – dem Gründer von Facebook gehören noch stolze 24% – gefolgt von seinen Mitarbeitern – denen 30% gehören. Eduardo Saverin (der Mitbegründer der sich mit Mark Zuckerberg zerkracht hat) gehören immerhin noch 5%. Die 1,3% von Microsoft muten dagegen eher bescheiden an.

Eigentümer von Facebook auf Business Insider

Berichterstatter des Europäischen Parlaments für ACTA tritt zurück

Kader Arif, Berichterstatter für ACTA im Europäischen Parlament, ist von seinem Amt mit folgenden Worten zurückgetreten:

„Ich möchte den gesamten Vorgang, der zur Unterzeichnung dieses Abkommens geführt hat, auf das Schärfste anprangern: Keine Einbindung einer Nicht-Regierungs-Organisation; mangelnde Transparenz von Anbeginn der Verhandlungen an; wiederholte Verschiebungen der Unterzeichnung des Abkommens, ohne dass je eine Erklärung dafür abgegeben wurde; das Ignorieren der Forderungen des Europäischen Parlaments trotz mehrerer Beschlüsse unserer Versammlung.“

„Als Berichterstatter dieses Textes habe ich noch nie solche Manöver des rechten Flügel dieses Parlamentes beobachtet: Mit einem beschleunigten Vorgang wurde das Abkommen verabschiedet, bevor die Öffentlichkeit alarmiert werden konnte. Dadurch wurde dem Europäischen Parlament die Rechte genommen, seine Meinung auszudrücken und, die berechtigten Forderungen der Bürger und Bürgerinnen als Argument vorzubringen.“

„Jeder weiß, dass ACTA Probleme mit sich bringt: [ACTA] wirkt sich auf die Freiheit der Zivilgesellschaft aus, auf die Verantwortlichkeit von Internet- Anbietern, auf die Herstellung von generischen Medikamenten (Generika) und auf den Schutz unserer geografischen Daten.“

„Dieses Abkommen kann schwerwiegende Konsequenzen für das Leben der Bürgerinnen und Bürger haben und trotzdem wird alles unternommen, um das Mitspracherecht des Parlaments zu unterwandern. Heute, als Verantwortlicher für diesen veröffentlichten Bericht, wünsche ich daher ein Zeichen zu setzen und alarmiere hiermit die Öffentlichkeit über diese inakzeptable Situation. Ich werde nicht an dieser Maskerade teilnehmen.“

Quelle: laquadrature.net

Warum ACTA falsch ist …

Um es klar zu sagen: Ich bin dafür dass geistiges Eigentum geschützt wird und ich bin kein Mitglied der Piratenpartei. Jeder der einmal Software entwickelt hat, wird nicht wollen dass seine Werke frei kopiert werden – denn wie würde er denn sonst seine Familie ernähren können.

ACTA ist dennoch falsch – weil dieses Abkommen versucht die Strafverfolgung für Urheberrechtsverletzungen wohin zu verlagern wo es nicht hingehört: zu den Interne Providern. Es gibt in Rechtsstaaten eine klare Aufgabenverteilung zwischen Judikatur und Exekutive. Internet Provider gehören nicht zur Exekutive – und ihnen die Arbeit für Strafverfolgung aufzuhalsen ist schlichtweg falsch. Und derart tiefgreifende Aufgaben wie die Überwachung von Datenströmen der eigenen Kunden sind auch Rechtswidrig.

Ich bin mir nicht sicher, ob unsere Österreichischen Politiker wie z.B. der Österreichische Verhandlungsführer Dr. Reinhold Mitterlehner dessen Ministerium die Österreichischen Standpunkte in den EU Gremien vertreten hat – die Tragweite dieser Abkommen für den Österreichischen Bürger nicht verstehen, nicht verstehen wollen, oder auch nur bewusst ignorieren.

Ich verstehe, dass das Wirtschaftsministerium vor allem auch dafür zuständig ist, dass geistiges Eigentum von Österreichischen Firmen geschützt werden – aber für die Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen sollten noch immer die österreichische Justiz mit der österreichischen Polizei verantwortlich sein. Nicht die österreichischen Internet Provider.

Bericht auf der Spiegel

Nokia Lumia 910?

nokia-lumia-900_blackFür alle die unseren Amerikanischen Kollegen neidig sind, dass es in den USA schon das Nokia Lumia 900 gibt, bei uns aber “nur” das Nokia Lumia 800: Nicht traurig sein, es scheint bald das Lumia 910 nach Europa zu kommen. Auf dem Niederländischen Telefon Shop Typhone.NL ist es jetzt aufgetaucht. Die technischen Daten sind sehr ähnlich dem 900er – es unterscheidet sich vor allem durch die Kamera. Die Verarbeitung des Geräts wurde in den USA sehr gelobt. Es ist ein sehr edles Teil und von der Verarbeitung her sogar wesentlich besser noch als das iPhone meinen einige Kommentatoren:

  • Windows Phone 7.5 (Mango)
  • 480 x 800 (4,3”) AMOED Display
  • 3G (HSDPA)
  • 16GB Speicher
  • 12 MPixel Kamera
    (das 900er hat nur 8MPixel – aber eine sehr gute Carl Zeiss Optik)
  • 1830 mAH LiIon Akku

Ich bin gespannt ob und wann das Teil auf den Markt kommt. Aber nach den Gerüchten der letzten Zeit denke ich eher nicht dass es sich hier um eine Ente handelt.

Nicht Twitter sondern die Staaten zensuriern!

Heute gab es wieder einmal eine große Aufregung in der Netzcommunity als der Kurznachrichtendienst Twitter angekündigt hat, bestimmte Inhalte länderspezifisch zu blockieren. Twitter – wie auch andere Unternehmen sind natürlich gezwungen lokale Gesetze einzuhalten. So etwas den DMCA (Digital Millenium Copyright Act) in den USA. Bisher war das nur weltweit möglich. Ist Google aufgefordert worden, bestimmte Inhalte laut DMCA zu löschen, so musste das weltweit geschehen. Nach den neuen Maßnahmen wird dies aber nur noch in dem Land passieren, dessen Gesetzte der Tweet verletzt. Dies ist eigentlich eine Verbesserung zur bisherigen Praxis. Sind Benutzer damit unzufrieden, so müssen Sie sich an Ihre Regierungen wenden, die hier Twitter den Mund verbieten, nicht Twitter selbst.

Artikel auf ZAPP das Medienmagazin

Raiffeisen Filialfinder auf Microsoft Surface

Die LieberLieber Software GmbH zeigt eine für die Raiffeisen Landesbank Niederösterreich entwickelte Filialfinder Applikation (RLBExplorer) auf Basis von Microsoft Surface (Samsung SUR40 Device).

Das SUR40 Device ist die zweite Generation der Microsoft Surface Geräten. Surface kann man sich wie ein zu groß geratenes iPad vorstellen. Das Gerät kann entweder als Tisch in Beratungssituationen oder als Wandgerät als Informationssystem verwendet werden.

Das Innenleben besteht aus einem “normalen” PC mit folgenden technischen Daten: einen AMD Athlon XII Dual-Core mit einer Radeon-HD6750M-Grafikkarte, 320 GByte SATA HDD und 4 GByte DDR3-Ram. Der Bildschirm hat eine Auflösung von 1.920 x 1.080. Getrieben wird das System von einem Windows 7 Professional Embedded. Spannend ist dass das gerät nicht nur 2 oder 4 Berühungen auf der Oberfläche gleichzeitig erkennt (wie bei Smartphones oder Tablets üblich) sondern gleich 50 (für die Verwendung von mehreren Personen gleichzeitig).

Verwendet wird das Gerät vor allem in Beratungssistuationen (z.B. Produktkonfguratoren) oder als interaktive Informationssysteme in verschiedensten Branchen. In der Finanzbranche setzt z.B. die Royal Bank of Canada, Barclays oder die Deutsche Bank bereits Microsoft Surface Devices ein.