RedHat macht 1 Milliarde Umsatz

Das Open Source Software Haus RedHat machte im Geschäftsjahr 2012 eine Milliarde Umsatz – bei 147 Millionen Gewinn. Der Hauptanteil der Umsätze generiert sich – nein – nicht aus Dienstleistungen – sondern aus Software Subskription Services. Also aus der Software Wartung.

Ich persönlich finde diese Entwicklung schon spannend. Die Frage ist nur, wo noch der große Unterschied zu anderen Software Herstellern ist – außer dass man ein Produkt verkauft, dass man nicht selber geschrieben hat, sondern zahlreiche andere – die dafür kein Geld bekommen? Im FidoNet war die kommerzielle Nutzung verboten, denn es war verpönt für etwas Geld zu verlangen, dass andere mit viel Engagement und Freizeit aufgebaut hatten. Aber ich vermute, dass das wieder meine eingeschränkte Sichtweise auf das Thema ist.

Bericht auf heise.de

Der Status von #ACTA

Interessanter Bericht auf heise.de zu ACTA . Die Europäische Kommission und vor allem Kommissar Karel de Gucht halten unbeirrt am ACTA Abkommen fest. Die Proteste werden als von einer nicht demokratisch legitimierten Internetgemeinde getragen bezeichnet (huhu – wir sind das Volk – schon vergessen?). Die Mitgliedssaaten seien auch zur Unterzeichnung des Abkommens verpflichtet und man habe wenig Verständnis für kritische Bemerkungen der Mitgliedsstaaten (Übersetzt: Maulhalten und Unterschreiben!)

Der zuständige INTA Ausschuss im Europäischen Parlament hat das Ansinnen das Abkommen zur Prüfung direkt an den EuGH zu verweisen heute mit deutlicher Mehrheit heute überraschend abgelehnt (und damit eine monatelange Verzögerung verhindert). Der INTA Ausschuss wird daher am 30. Mai über das Abkommen abstimmen und macht damit den Weg frei über eine Abstimmung im Plenum, die voraussichtlich im Juni stattfinden wird.

Bericht auf heise.de

Der Status von #ACTA

Interessanter Bericht auf heise.de zu ACTA . Die Europäische Kommission und vor allem Kommissar Karel de Gucht halten unbeirrt am ACTA Abkommen fest. Die Proteste werden als von einer nicht demokratisch legitimierten Internetgemeinde getragen bezeichnet (huhu – wir sind das Volk – schon vergessen?). Die Mitgliedssaaten seien auch zur Unterzeichnung des Abkommens verpflichtet und man habe wenig Verständnis für kritische Bemerkungen der Mitgliedsstaaten (Übersetzt: Maulhalten und Unterschreiben!)

Der zuständige INTA Ausschuss im Europäischen Parlament hat das Ansinnen das Abkommen zur Prüfung direkt an den EuGH zu verweisen heute mit deutlicher Mehrheit heute überraschend abgelehnt (und damit eine monatelange Verzögerung verhindert). Der INTA Ausschuss wird daher am 30. Mai über das Abkommen abstimmen und macht damit den Weg frei über eine Abstimmung im Plenum, die voraussichtlich im Juni stattfinden wird.

Bericht auf heise.de

ZIB 2 Bericht über die Vorratsdatenspeicherung (#VDS)

Gestern gab es in der ZIB2 einen Bericht über die Vorratsdatenspeicherung. Dabei wurde auch erwähnt, dass der Verdacht einer Gefährdung für Leib & Leben ausreicht, dass man auf die Vorratsdaten zugreifen darf. D.h. wenn die Behörden den Verdacht haben, dass sich jemand umbringen möchte, dann kann man fröhlich auf die Daten zugreifen.

Pikant ist auch dass die Datenspeicherung derzeit ausschließlich für die Verrechnung gespeichert werden dürfen. Speichert ein Telekom Provider die Daten länger als sie zur Verrechnung und für eventuelle Einsprüche benötigt werden, macht er sich strafbar.

Nicht berichtet wurde auch, dass nicht alle Telekom Provider solche Daten aufzeichnen müssen, sondern nur größere. Diese bekommen auch die Kosten für die Einrichtung dieser Maßnahmen rückerstattet. Ein Provider der keine Kostenerstattung erhält, muss auch keine Vorratsdaten speichern. Auch öffentliche WLAN Access Points oder Firmen-Mailserver gelten nicht als Telekom Provider daher werden hier die Daten nicht gespeichert.

Bericht in der ORF TvThek

Benachrichtigung über neue Beiträge auf www.clubcomputer.at

Als Benutzer unseres Clubportals hat man natürlich nicht immer Zeit am Portal vorbeizuschauen und alle Artikel zu lesen. Daher gibt es eine Möglichkeit sich regelmäßig von neuen Nachrichten Informieren zu lassen. Das funktioniert wie folgt.

Man muss auf der WebSite eingeloggt sein – dann Clickt man im Menü oben auf “Forum”. Es wird eine Liste der Foren angezeigt:

forum-list

Mit dem kleinen grünen Icon kann man sich von neuen Nachrichten in diesem Forum benachrichtigen lassen (in diesem Fall das Forum Windows Heim PC. Das kleine Orange Icon erlaubt es das Forum mittels RSS (Real Simple Syndication) zu abonnieren und das Forum mittels einer RSS Reader Software zu lesen.

Klickt man auf das kleine grüne Icon, so wird man gefragt, in welcher Form man Benachrichtig werden möchte:

  • nur im Benutzerkontrollzentrum
  • Tägliche Benachrichtigung per E-Mail
  • Wöchentliche Benachrichtigung per E-Mail

Das Benutzerkontrollzentrum berindet sich rechts Oben auf der Website. Wenn es neue Nachrichten im Forum gibt, wird man entweder täglich oder wöchentlich eine Zusammenfassung der Nachrichten bekommen. Gibt es keine neuen Nachrichten, werden auch keine E-Mails versendet.

Nokia Lumia kommt am 8. April in den USA

Das Lumia 900 wird am 8. April bei AT&T um 99U SD mit 2 jähriger Vertragsbindung zu haben sein – ohne Bindung ist der Preis ca. 450 USD. Lumia 900 wird LTE (die superschnelle Nachfolgegeneration der mobilen Netzwerke = 4G) unterstützen. Das Lumia 900 hat ein 480×800 4,3” AMOLED Display, 1,4 GHz Prozessor, 512MB RAM, WLAN, Bluetooth 2.1, 8 Megapixel Kamera mit Zeiss Optik F2,2/28mm sowie eine Frontkamera für Videotelefonie, GPS Empfänger, u.v.a.m.

Die Abmessungen sind 127,8 x 68,5 x 115,5. Gewicht: 160g

Das Lumia 900 wird voraussichtlich im Sommer als Lumia 910 nach Österreich kommen.

Studie belegt: Vorratsdatenspeicherung #VDS sinnlos!

Ich habe gestern in meinem Blog behauptet dass die Vorratsdatenspeicherung sinnlos ist. Der Chaos Computer Club hat die dazu passende Studie des namhaften Max Plank Instituts veröffentlicht. Diese wissenschaftliche Studie belegt, dass es keine positiven Effekte der nicht Anlass bezogenen Vorratsdatenspeicherung gibt. Vergleiche zwischen Deutschland und anderen Staaten, die eine solche Vorratsdatenspeicherung schon betreiben haben gezeigt, dass es keine Unterschiede in den Aufklärungsquoten gibt. Auch Befragungen der Betroffenen (Richter, Staatsanwälte) haben keine positiven Effekte zeigen können.

Bericht und Gutachten beim Chaos Computer Club