Bank Austria kommt nicht aus den Schlagzeilen

Wie die Medien gestern bereits berichtet haben, gab es am vorigen Wochenende einen Hackerangriff auf das Online Banking System der Bank Austria. Laut Medienberichten haben die Hacker Zugriff auf die Webserver der Bank Austria erlangt und konnten auch die Logfiles der Server einsehen. Die Webserver halten aber selbst keine Daten der Kunden – diese sind auf anderen Servern der Bank gespeichert, die nochmals speziell gesichert sind. Natürlich werden aber die Daten der Kunden über die Webserver geleitet um sie am Browser anzuzeigen. Damit haben die Hacker im Grunde genommen Zugriff auf die Informationen die auch im Browser angezeigt werden. Da die Hacker aber keine TAN’s der Kunden haben, konnten Sie auch keine Überweisungen oder andere Transaktionen durchführen, wohl aber natürlich Kontostand, Kundendaten und durchgeführte Transaktionen “sehen”. Obwohl kein Schaden für die Kunden entstanden ist, bleibt wohl doch ein mulmiges Gefühl. Die Bank Austria hat die Angriffe bei den Behörden angezeigt und Ermittlungen sind im laufen.

Alan Touring – ein Vater des Computers

Heute wäre Alan Turings hundertster Geburtstag. Diesem Anlass spendiert Google sogar einen Doodle. Wer war Alan Turing? Er wurde am 23. Juni 1912 in London geboren, war als Kind eher ein Einzelgänger, und tüftelte lieber alleine als mit gleichaltrigen zu spielen. Als 24 jähriger erfand er das Konzept der Touring Maschine das mit 3 Operationen nämlich lesen, schreiben und den Lesekopfes mathematische Probleme lösen konnte – also das Konzept eines Computers.

Bekannt wurde er aber als Codeknacker der Verschlüsselungsmaschine der Deutschen Enigma. Enigma galt als Unknackbar, denn mit mehr als 200 Trilliarden Verschlüsselungsmöglichkeiten konnte niemand zufällig die Codes entschlüsseln. Mit dem heute als “Dictionary Attack” bekannten Methode suchte Touring nach bekannten Begriffen in den Botschaften (wie etwa “Heil Hitler” das in allen Botschaften vorkam und konnte so mit dem Großrechner “Collosus” der Engländer die Funktion der Enigma knacken. So konnten Befehle des Hauptquartiers an die Truppen binnen Minuten entschlüsselt werden. Dies gilt als Kriegsentscheidend für den 2. Weltkrieg.

Weniger rühmlich war das Ende von Turing. Als bei ihm eingebrochen wurde, wurde er vom Täter als Homosexuell geoutet. Dies war in den 50er Jahren in England noch immer strafbar. Er musste sich einer Hormonbehandlung unterziehen, verlor seinen Job und litt so darunter, dass er sich dann vermutlich selbst mit einem vergifteten Apfel umbrachte. Im Jahre 2009 wurde Turing rehabilitiert – und der damalige Premierminister Gordon Brown entschuldigte sich dafür für sein Vaterland Touring behandelt hatte.

Alan Turing auf Wikipedia (en)

Alan Turing auf Wikipedia (de)

Microsoft Firmenzentrale (Campus) in Redmond Washington

Auf der Futurezone gibt es einen Bericht über unsere Firmenzentrale in Redmond Washington. Redmond ist ein kleiner Vorort von Seattle. Seattle ist die nördlichste Stadt an der Westküste der USA – und liegt in der nähe von Vancouver (Canada). Für alle die es interessiert, wie es bei uns dort so aussieht, dem sei der Bericht auf der Futurezone ans Herz gelegt:

Wenn es Interesse gibt, könnte ich gerne einmal ein wenig über Microsoft’s Geschichte erzählen – und auch ein wenig über das “Leben” am Campus.

Bericht auf Futurezone.at

Smart-Meter Pflicht bis 2019

Für diejenigen denen das noch nichts sagt: Die Energieversorger wollen elektronische Stromzähler einführen. Damit weiß der Stromanbieter nicht nur exakt, wann man wie viel Strom verbraucht, sondern der Strom kann gleich auch aus der Ferne abgestellt werden. Datenschützer sind nicht nur besorgt um der weiteren Fülle an Informationen, die man damit über Konsumenten sammeln kann und wird, sondern auch um die Gefahren die davon ausgehen, das Hacker theoretisch den Strom von Gebäuden abschalten können.

Bericht auf Futurezone

Kopiert Microsoft Apple?

Microsoft wird immer wieder vorgeworfen Apple zu kopieren. Das begann schon bei Windows 1.0 – bei dem Steve Jobs – Bill Gates vorgeworfen hat, den Macintosh kopiert zu haben.

In der Biographie von Steve Jobs gibt es folgende Anektote: Stev Jobs hat Bill Gates vorgeworfen – Windows Version 1 vom Mac kopiert zu haben.

Bill Gates konterte mit folgendem Vergleich: Steve, stelle Dir vor wir haben beide eine reiche Nachbarsfamilie (gemeint war XEROX Palo Alto Research Center – kurz PARC – die die Maus und grafische Benutzeroberfläche erfunden hatten), die ein super Fernsehgerät haben. Ich bin dort eingebrochen, nur um herauszufinden, dass Du das Ding schon geklaut hattest Smiley.

Biographie von Steve Jobs

Buchempfehlung: Biographie von Steve Jobs

Für alle die es noch nicht gelesen haben: Ich kann euch die offizielle Biographie von Steve Jobs nur ans Herz legen. Vor allem auch all meinen Microsoft Kollegen Smiley. Das Buch ist wirklich spannend zu lesen – man erlebt die Geschichte der Personal Computer noch einmal aus Apples Sicht – und bekommt Einblicke in die Person Steve Jobs und auch das Verhältnis zwischen Steve und Bill Gates, bzw. Microsoft im allgemeinen. Das Buch ist sowohl in deutsch als auch in englischer Originalfassung erhältlich:

Kindle e-Book auf englisch

Gebundene Ausgabe auf deutsch

RedHat macht 1 Milliarde Umsatz

Das Open Source Software Haus RedHat machte im Geschäftsjahr 2012 eine Milliarde Umsatz – bei 147 Millionen Gewinn. Der Hauptanteil der Umsätze generiert sich – nein – nicht aus Dienstleistungen – sondern aus Software Subskription Services. Also aus der Software Wartung.

Ich persönlich finde diese Entwicklung schon spannend. Die Frage ist nur, wo noch der große Unterschied zu anderen Software Herstellern ist – außer dass man ein Produkt verkauft, dass man nicht selber geschrieben hat, sondern zahlreiche andere – die dafür kein Geld bekommen? Im FidoNet war die kommerzielle Nutzung verboten, denn es war verpönt für etwas Geld zu verlangen, dass andere mit viel Engagement und Freizeit aufgebaut hatten. Aber ich vermute, dass das wieder meine eingeschränkte Sichtweise auf das Thema ist.

Bericht auf heise.de

Hi Performance Touch

Ein normaler Touchscreen hat ca. 100ms Verzögerung. Wenn man Einen Finger über einen derzeit marktüblichen Touchscreen zieht, dann hinkt der Strich am Touchscreen ca. 10cm hinter dem Finger hinterher. Paul Dietz von Microsoft Research zeigt im folgenden Video, wie es den Forschern gelungen ist, die Latenz von Touch Screens von den derzeit üblichen ca. 100ms auf ca. 1ms zu senken. Damit ist es erstmals möglich, dass man mit dem Touchscreen interagiert, ohne dass eine Merkbare Verzögerung dabei zu spüren ist